Einheiten Ausland

„Blaue Engel“ wurden die Einsatzkräfte des THW im Jahr 1999 von der französischen Bevölkerung getauft, als sie nach Orkan „Lothar“ dabei halfen, die Schäden in Frankreich zu beseitigen. In mehr als 130 Ländern war das THW seit seiner Gründung im Einsatz. Als humanitärer Botschafter der Bundesrepublik Deutschland kommt das THW der gemeinsamen globalen Verantwortung nach, Menschen in Not zu helfen. Mit seinen Schnell-Einsatz-Einheiten für Bergung und Wasserversorgung (SEEBA und SEEWA), den High-Capacity-Pumping-Modulen (HCP) und diversen weiteren Auslandseinheiten besitzt das Technische Hilfswerk ein breites Portfolio für internationale Einsätze.

Der THW-Ortsverband Freisen gehörte zu den maßgebenden Ortsverbänden beim Aufbau der SEEBA. In vielfältigen Einsätzen waren Freisener Helfer rund um den Globus dabei, als es galt, nach Tsunamis und Erdbeben Menschenleben zu retten.
Doch auch im Bereich der Trinkwasseraufbereitung entsendete der THW-Ortsverband Einsatzkräfte. So geschehen etwa, als nach dem Völkermord in Ruanda 1994 tausende Menschen nach Goma flüchteten und das dortige Trinkwassersystem zum kollabieren brachte.
Mit Aufbau der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen am Standort stehen Experten aus Freisen nun auch im Rahmen der High-Capacity-Pumping-Module zur technischen Hilfe im Ausland bereit.

Aktuelle Informationen zu den Einsätzen des Technischen Hilfswerks im Ausland finden sie hier.