23.12.2023, von Mischa Heldt (BÖ)

Jahresabschlussübung des THW-Ortsverbandes

Freisener THW-Einsatzkräfte aus mehreren Teileinheiten üben gemeinsam die Löschwasserbereitstellung

Um Förderleistungen von bis zu 5.000 l/min gewährleisten zu können, müssen wuchtige und schwere Schläuche eingesetzt werden.

Im Rahmen einer gemeinsamen Großübung probten rund 40 THW-Helferinnen und Helfer am Freitag, den 17. November 2023 am Freisener Hellerberg die Bereitstellung großer Mengen Löschwasser zur Waldbrandbekämpfung.

Nach Einweisung durch Zugführer Jochen Schneider machten sie die Mannschaften der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen, Logistik-Verpflegung und Notversorgung und Notinstandsetzung sowie die Bergungsgruppe auf den Weg in das Einsatzgebiet. Laut dem Übungsszenario kam es dort im Anschluss an wochenlange Trockenheit zu einem großflächigen Waldbrand, für dessen Bekämpfung mehrere tausend Liter Löschwasser in der Minute bereitgestellt werden musste. Während die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung den Einsatzbereich großflächig ausleuchtete und mit ihrem leistungsfähigen Stromeinsatzaggregat (SEA) die Energieversorgung sicherstellte, bauten die Spezialisten der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen mit Unterstützung der Bergungsgruppe leistungsstarke Großpumpen an einem Weiher auf und nahmen sie in Betrieb. Das Löschwasser wurde auf einer Strecke von einem Kilometer durch den Wald gepumpt und den Löscheinheiten in einem großen Übergabebecken, welches gleichzeitig als Puffereinheit diente, übergeben.

Für die Verpflegung der Einsatzkräfte sorgte die Fachgruppe Logistik-Verpflegung.


  • Um Förderleistungen von bis zu 5.000 l/min gewährleisten zu können, müssen wuchtige und schwere Schläuche eingesetzt werden.

  • Um die Schlauchleitungen vor Knicken zu schützen, werden Hindernissen mit Behelfsstegen überquert.

  • Mit dem Stromeinsatzaggregat (SEA) können nicht nur die leistungsstarken Elektropumpen betrieben, sondern auch die Einsatzstelle taghell ausgeleuchtet werden.

  • Zufgührer Jochen Schneider und Fachberater Stefan Schumacher zeigen sich sichtlich zufrieden mit dem Übungserfolg.

  • Auch die mit einem Dieselmotor betriebene Großpumpe mit ihrer Förderleistung von 5.000 l/min kam zum Einsatz.

  • Sprechfuhker Heinz Alles sorgte für die reibungslose Telekommunikation der Einheiten.

  • Das schwere Schlauchmaterial kann teilweise nur mit einem Kettenfahrzeug zum Verwendungsort transportiert werden.

  • Die Verpflegung der Einsatzkräfte wurde von der Fachgruppe Logistik-Verpflegung übernommen, die keine Mühen für eine gelungene Mahlzeit scheute.

Alle zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.